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Posts Tagged ‘Semantik’

Auf Sinnsuche


Ein Blogeintrag über semantische Technologien sollte zwingend mit den unüberschaubaren Datenbergen beginnen, die uns heute oft die Sicht auf benötigte Informationen verdecken: Man weiß, dass sich die weltweite Datenmenge im Internet alle 1,5 Jahre verdoppelt. Man findet schnell heraus, dass das Datenvolumen der im Netz kursierenden Inhalte etwa 1,8 Zettabyte beträgt. Da diese Zahl doch sehr abstrakt ist, sollte man sie in Relation zu etwas setzen, das man kennt, zum Beispiel Bücher. Um nun rauszufinden, welcher Menge an Büchern 1,8 Zettabyte entsprechen, gebe ich die  Suchbegriffe „Datenmenge“, „Internet“ und „Buchbände“ bei Google ein. Das erste Suchergebnis ist ein Artikel über die Regesta Imperii, der allenfalls für Historiker interessant ist. Die weiteren Treffer geben Tipps für das Versenden großer Datenmengen. Was kann ich jetzt damit anfangen? Wie soll man mit 1,8 Zettabyte an Daten klarkommen, wenn einem nicht mal Google zeigen kann, wo es langgeht?

Das Problem liegt im Wesen des Algorithmus der gängigen Suchmaschinen begründet: Er sucht nach Zeichenketten, Häufigkeiten von Schlagwörtern und Verlinkungen. Über die Relevanz der gefundenen Dokumente gibt das nur begrenzt Auskunft. Synonyme Begriffe findet er kaum, ebenso wenig berücksichtigt er den Kontext der Suchanfrage und des Suchenden. Häufig erhält man schlechte und unpassende Treffer.

Die Verarbeitung von internen Informationen stellt die Mitarbeiter eines Unternehmens vor ähnliche Probleme: Auch in den Betrieben türmen sich die Datenberge und nur rund ein Fünftel der Daten sind strukturiert. Die Informationen, die ein Mitarbeiter benötigt, sind in der Regel auf verschiedene heterogene Quellen wie Gesetzestexte, Datenbanken oder das Intranet verteilt. Eine Studie des Analystenhauses IDC ergab, dass Wissensarbeiter 15 bis 35% ihrer Zeit mit der Suche nach Informationen verbringen und dabei in höchstens in 50% der Fälle erfolgreich sind. Mitarbeiter, die nicht über alle Fakten verfügen, treffen keine oder die falschen Entscheidungen, was die Unternehmen teuer zu stehen kommen kann.

Gerade in geschäftssensiblen Bereichen wie dem Vertrieb ist es daher unerlässlich, den Mitarbeitern das firmeninterne Wissen strukturiert und aufgabenbezogen zur Verfügung zu stellen. Daher setzen Unternehmen in zunehmender Zahl auf semantische Wissensmanagementlösungen. Bei der Technologie werden Einzelinformationen so verknüpft, dass die Rechner eine Art „Sinnzusammenhang“ erkennen. Die Knotenpunkte eines solchen Netzes bilden die so genannten Objekte: Ein Objekt kann die Firma A sein, der die Objektkategorie „Unternehmen“ zugeordnet ist. Darüber hinaus können z.B. Mitarbeiter, Projekte, Dokumente, Kompetenzbereiche Objekte sein. Die Objekte werden unter Gesichtspunkten wie „verantwortlich für“, „im Auftrag von“, „hat Expertise in“ und ähnlichem in Verbindung gesetzt. Das System ordnet nicht nur ein, um was für eine Information es sich handelt, sondern auch in welcher Beziehung die Objekte zu einander stehen. Ein Vertriebsmitarbeiter findet so nicht nur sach- und produktbezogene Informationen und Dokumente, sondern auch Hinweise zu abgeschlossenen Projekten und Kollegen, die eine Expertise im relevanten Themengebiet haben.

Auf der Ebene der Betriebe ist die Technologie heute schon nutzbar und trägt dazu bei, dass Unternehmen ihre Wissenssuche effizienter gestalten. Unternehmensinterne Anwendungen sind aber nur der Anfang der erwarteten semantischen Revolution. Die Vision ist das Web 3.0, in dem alle Informationen im Netz sinnhaft verknüpft sind. Dadurch lernen Rechner, diese zu bewerten, Muster zu erkennen und eigenständig Entscheidungen zu treffen. Allerdings  wird noch eine Menge Zeit vergehen, bis das Internet mit Hilfe der Semantik eine neue Entwicklungsstufe erreicht. Dafür ist die zu strukturierende Datenmenge zu groß.

Bis es soweit ist, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Einzelinformationen, die mir Google liefert, zusammenzutragen und auszurechnen, dass 1,8 Zettabyte vergleichbar ist mit der 4.500.000-fachen Datenmenge aller Bücher, die je auf der Erde verfasst wurden. Aha.


BizSphere wird Mitglied der IBM Global Entrepreneur Initiative

IBM fördert das Software und Beratungsunternehmen als weiteres Unternehmen im Rahmen des Smarter Planet Konzeptes

Stuttgart, 2. Mai 2011 – Das Software- und Beratungsunternehmen BizSphere ist als weiteres Unternehmen in Deutschland Mitglied der Initiative IBM Global Entrepreneur.

Mit diesem Programm fördert IBM softwarebasierte Innovationen junger Unternehmen. Die weltweite Initiative startete in den USA und ist Anfang 2011 auch in Deutschland angelaufen. Als Mitglied von IBM Global Entrepreneur ist BizSphere in die IBM Smarter Planet Agenda eingebunden. Diese hat das Ziel, Konzepte und Lösungen für einen intelligenten und umweltfreundlichen Planeten zu entwickeln. IBM unterstützt BizSphere als Mitglied der Initiative hinsichtlich Software, Know-how und Netzwerkkontakten zu Entscheidern aus Industrie, Regierung und Forschungseinrichtungen.

„Mit ihrem innovativen Ansatz im Bereich Wissensmanagement zur Vertriebsoptimierung passt die BizSphere Softwarelösung sehr gut in die Zielsetzung unserer Initiative: Lösungskonzepte im Sinne der IBM Smarten Planet Vision zu erarbeiten“, so Wieland Köbler, Leiter von IBM Global Entrepreneur Deutschland und Direktor ISV Sales and Development „Wir sind sehr stolz, dass wir mit unserem Konzept, das Unternehmensdaten inhaltlich intelligent strukturiert und verwaltet und so Informationen mit Mehrwert verknüpft, als Mitglied von IBM Global Entrepreneur aufgenommen wurden“, so Jochen Moll, Vorstandsvorsitzender von BizSphere. „Als BizSphere Sales Enablement wird die Plattform in erster Linie zur Vertriebsoptimierung eingesetzt, bestehende Web-Portale, Fileserver, CM-, CRM- und DM-Systeme werden integriert und Inhalte in der BizSphere Lösung zusammengeführt.“

Seit dem deutschen Start der Initiative IBM Global Entrepreneur auf der CeBIT 2011 in Hannover wurden insgesamt fünf Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Event- und Fundraising, Prozessmanagement sowie Marketing und Communication Asset- sowie Wissensmanagement ausgewählt. Zu den Launch-Partnern gehören unter anderen die Münchner Venture-Capital-Unternehmen Wellington Partners und Earlybird.

BizSphere AG

Die BizSphere AG ist ein Software- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Stuttgart. Mit der BizSphere Sales Enablement Solution hat BizSphere eine innovative Software-Plattform und Beratungsmethode entwickelt, die Unternehmen eine effiziente und kundenspezifische Vertriebs- und Marketingkommunikation ermöglicht. Die Software-Applikation BizSphere Sales Enablement unterstützt Unternehmen darin, die bereits bestehende Informationsvielfalt inhaltlich zu strukturieren und sinnvoll zu verwalten. Dem Vertrieb stehen Informationen flexibel und nach Bedarf abrufbar zur Verfügung. Dadurch sind Unternehmen trotz kontinuierlicher Veränderungsprozesse in der Lage, auf die Bedürfnisse ihrer Kunden schnell und gezielt einzugehen. Die Lösung vereint dabei Know-how aus den Bereichen soziales und semantisches Internet (Web 2.0/3.0) mit innovativem Benutzeroberflächen-Design.

Weitere Informationen:

www.ibm.com/isv/startup
www.bizsphere.com

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